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Musikunterricht mit Keith Hamaimbo

04.02.2009

"Was verbindet ihr mit afrikanischer Musik?", fragt uns der dunkelhäutige Sambier mit sympathischem Akzent sehr erwartungsvoll. Unsere Antworten sind einstimmig. "Trommeln", erwidern die meisten von uns, einige Stichwörter wie "Tanz" und "Rhythmus" sind noch zu hören.

Doch anders als zu erwarten, reagiert Keith Hamaimbo, Theologie-Student an der Uni Bonn und selber auch Komponist afrikanischer Lieder, mit Belustigung. Das habe er erwartet. Doch natürlich kann längst nicht jeder Afrikaner trommeln.
Das Wichtige und was die Komplexität der traditionellen, afrikanischen Musik ausmacht, sei der Gesang, welcher durch das "Call-and-response"-Prinzip, wobei ein Chor den Gesang des improvisierenden Solisten nachahmt, geprägt ist.



Wir erfahren in zwei Stunden aufmerksamen Zuhörens viele interessante Dinge über spezielle Initiationsrituale, die Entwicklung von der traditionellen Musik zur modernen und noch mehr.
Tatsächlich ist der ganze Kurs still und hört genau zu, stellt Fragen und beobachtet aufmerksam die Fotos und Videos, die Keith Hamaimbo uns präsentiert.
Zur Krönung des Vortrags bringt er uns allen ein sambisches, traditionelles Lied (Bonse aba mukopelela bali pelwa makaya kuba bana)  bei, holt seine Gitarre raus und bringt sogar die Jungs zum Singen.

Am Ende konnte ich kaum glauben, dass die Zeit schon um war!“
Laura Thomsen (Jahrgangstufe 11)

Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Hamaimbo, die zwei Stunden waren ein echtes Erlebnis!
Barbara Altmann

 
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